Steuern sparen durch Abschluss einer Lebensversicherung

Eine beliebte Form der Versorgung des Ehegatten oder des Partners einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft ist die Lebensversicherung. Zu beachten ist allerdings, dass die fällige Lebensversicherung, die an den Bezugsberechtigten ausgezahlt wird, der Erbschaft- und Schenkungsteuer unterliegt.

Beispiel: A will seine nichteheliche Lebenspartnerin B versorgen. Er schließt eine Lebensversicherung auf sein Leben ab und benennt seine Lebenspartnerin B als Bezugsberechtigte. Wenn A stirbt, wird die Lebensversicherung an B ausbezahlt. B ist allerdings erbschaftsteuerpflichtig; sie hat nur einen allgemeinen Freibetrag von 20.000 Euro und zählt zur schlechabcen Steuerklasse III.

Versicherungsnehmer gleichzeitig Bezugsberechtigter

Keine Erbschaftsteuer fällt an, wenn der Versicherungsnehmer gleichzeitig die bezugsberechtigte Person und der Prämienzahler ist, ein Dritter aber die versicherte Person. Diese Variante bietet sich insbesondere zur Absicherung des Ehegatten oder des nichtehelichen Lebenspartners an.

Beispiel: A will seine nichteheliche Lebenspartnerin B versorgen. B schließt eine Lebensversicherung auf das Leben ihres Partners A ab und wird als Bezugsberechtigte benannt. B ist also Versicherungsnehmerin und Bezugsberechtigte, A ist Risikoperson. Wenn A stirbt erhält B die Versicherungssumme, ohne dass für diese Erbschaftsteuer anfällt.

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