Angenommen, zwischen den Eheleuten bestand der Güterstand der Zugewinngemeinschaft. Wie hoch ist der Pflichtteil des überlebenden Ehegatten, wenn er die angefallene Erbschaft ausschlägt und Kinder des Verstorbenen vorhanden sind?

Neben den Kindern des Erblassers erhält der überlebende Ehegatte ein Viertel des Nachlasses; vgl. § 1931 Abs. 1 BGB. Die pauschale Erhöhung des Erbteils findet wegen der Ausschlagung der Erbschaft nicht statt. Der Pflichtteilsanspruch des überlebenden Ehegatten beträgt die Hälfte seines gesetzlichen Erbteils, also die Hälfte von einem Viertel (§ 2303 Abs. 1 Satz 2 BGB), mithin also ein Achtel des Nachlasses. Daneben kann dann der Ehegatte noch den realen Ausgleich des Zugewinns verlangen. Dieser berechnet sich nach den güterrechtlichen Regelungen des BGB.


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