Wann liegt ein Inhaltsirrtum vor, der zur Anfechtung der letztwilligen Verfügung berechtigt?

Ein Inhaltsirrtum liegt insbesondere dann vor, wenn der Erblasser sich über die rechtliche oder tatsächliche Tragweite und Bedeutung seiner Erklärung irrt, und er diese Erklärung bei Kenntnis der Sachlage nicht abgegeben hätte. Der Erklärende weiß zwar, was er sagt, er weiß aber nicht, was er damit sagt. So kann sich der Erblasser beispielsweise über die rechtliche Bindungswirkung des Erbvertrags irren. Maßgebend dafür, ob ein Irrtum vorliegt, ist allein die subjektive Denk- und Anschauungsweise des Erblassers.


Fragen & Antworten

Hier beantworten wir Ihnen die am häufigsten gestellten Fragen zum Erbrecht, zur Vermögensvorsorge zu Lebzeiten und zur Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung. Beachten Sie aber bitte, dass dies keine individuelle Rechtsauskunft ist. Ihre individuelle Rechtslage und Ihre persönlichen Lebensumstände sind nicht berücksichtigt.

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