Gibt es auch Ausnahmen von dem Grundsatz, dass nach spätestens 30 Jahren nach dem Erbfall die Anordnung der Nacherbschaft unwirksam ist?

Ja, gesetzlich gibt es zwei Ausnahmen von der Frist (vgl. § 2109 Abs. 1 BGB); Die Anordnung der Nacherbschaft bleibt auch nach Ablauf von 30 Jahren wirksam, wenn

  • ein bestimmtes Ereignis in der Person des Vorerben oder Nacherben eintreten soll und der Vor- oder Nacherbe bei Eintritt des Erbfalls lebt;
  • ungeborene Geschwister als weitere Nacherben eingesetzt sind.


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