Kann der Erblasser für den Fall, dass der Bedachte das Vermächtnis nicht erwirbt, eine Ersatzperson als Vermächtnisnehmer bestimmen?

Ja, man spricht in diesem Fall von einem Ersatzvermächtnis. In diesem Fall setzt der Erblasser einen neuen Vermächtnisnehmer für den Fall ein, dass der zunächst Bedachte das Vermächtnis nicht erwirbt (z. B. wegen Todes oder Ausschlagung). Vgl. § 2190 BGB.


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