Welche Folgen hat es, wenn der Bedachte vor dem Eintritt der aufschiebenden Bedingung stirbt?

In diesem Fall ist, wenn sich aus dem Testament oder dem Erbvertrag nichts anderes ergibt, davon auszugehen, dass die Zuwendung nicht mehr gelten soll. Vgl. § 2074 BGB. Wenn also beispielsweise in einem Testament bestimmt ist, dass die Tochter dann alles erben solle, wenn die überlebende Mutter eine neue Ehe eingeht, und ist die Tochter vor der neuen Verehelichung der Mutter gestorben, dann ist die bedingte Erbeinsetzung der Tochter hinfällig. Auch ihren Kindern fällt dann nichts zu.


Fragen & Antworten

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