Planen Sie rechtzeitig

Bedenken Sie, dass Ihren Angehörigen kein Vertretungsrecht kraft Gesetzes zusteht, wenn rechtsverbindliche Erklärungen oder Entscheidungen notwendig sind.

Wenn Sie gewährleistet wissen wollen, dass Ihre Angehörigen für Sie rechtlich handeln dürfen, wenn Sie im Ernstfall Ihre Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln können, müssen Sie ihnen eine Vollmacht erteilen. Andernfalls handelt für Sie ein gerichtlich bestellter Betreuer.

Als Vorsorgeinstrumente kommen die Vorsorgevollmacht, die Betreuungsverfügung und die Patientenverfügung in Betracht.
In der Vorsorgevollmacht können Sie eine Person Ihres Vertrauens berechtigen, im Falle einer Notsituation alle oder bestimmte Aufgaben für Sie zu erledigen.

In der Betreuungsverfügung können Sie eine Person benennen, die für den Fall, dass eine Betreuung notwendig werden sollte, vom Betreuungsgericht dazu bestellt werden soll.

In der Patientenverfügung können Sie sich zu Ihren Wünschen einer medizinischen Versorgung, das heißt einer medizinischen Behandlung bzw. Nichtbehandlung oder einer Behandlungsbegrenzung äußern, für den Fall, dass Ihnen das in einer späteren Situation nicht mehr möglich sein sollte.

Lassen Sie sich gegebenenfalls beraten, wenn Sie Fragen zu den jeweiligen Vorsorgemöglichkeiten haben. Es stehen Ihnen viele Beratungsangebote (z. B. bei Betreuungsbehörden, Betreuungsgerichten, Betreuungsvereinen) kostenlos zur Verfügung.
Lassen Sie in Ihrer Verfügung eine unbeteiligte dritte Person bestätigen, dass keine Zweifel daran bestehen, dass Sie selbstbestimmt mit eigenem Willen die bezeichneten Entscheidungen getroffen haben.

Unterschreiben Sie Ihre Verfügung mit Vor- und Familiennamen und geben Sie auch Ort und Datum an.

Eine in Ihrer Verfügung bevollmächtigte Person sollten Sie mit Vor- und Familiennamen benennen und auch deren Geburtsdatum angeben. Klären Sie mit der bevollmächtigten Person ab, ob sie die ihr übertragene Verantwortung übernehmen will und ob sie später bereit ist, in Ihrem Sinne zu handeln.

Erteilen Sie die Vollmacht so, dass die bevollmächtigte Person die Vollmachtsurkunde bei Bedarf im Original vorlegen kann. Fertigen Sie für Ihre Unterlagen eine Kopie.

Nehmen Sie in Ihre persönlichen Papiere (z. B. Kreditkarten, Personalausweis) eine Hinweiskarte auf, aus der hervorgeht, welche Verfügung Sie getroffen haben und wo Sie die Verfügung aufbewahren.

Überprüfen Sie Ihre einmal getroffenen Verfügungen und aktualisieren Sie diese bei Bedarf.  

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