Auflage

  • Mit einer Auflage können Sie als Erblasser Ihre Erben oder einen Vermächtnisnehmer zu einer Leistung verpflichten, ohne einem anderen das Recht auf die Leistung zuzuwenden. Im Unterschied zum Vermächtnis müssen Sie bei der Auflage niemand begünstigen.
  • Mit einer Auflage können Sie den Beschwerten zu einem bestimmten Verhalten (Handeln oder Unterlassen) veranlassen. Sie können natürlich auch eine Person begünstigen, im Gegensatz zum Vermächtnisnehmer erlangt aber der Begünstigte grundsätzlich keinen Anspruch auf die Leistung.
  • Achten Sie bei der Gestaltung einer Auflage in Ihrem Testament oder im Erbvertrag darauf, dass diese klar und eindeutig formuliert wird. Verwenden Sie am besten ausdrücklich für Ihre Verfügung den Begriff "Auflage". Eindeutig sollte auch sein, wer mit der Auflage beschwert wird.
  • Mit einer Auflage können Sie nur Erben oder Vermächtnisnehmer beschweren. Wenn Sie nichts anderes in Ihrem Testament oder im Erbvertrag verfügt haben, sind Ihre Erben beschwert. Mehrere Erben gelten im Zweifel im Verhältnis ihrer Erbteile als beschwert, wenn Sie als Erblasser nichts anderes verfügt haben.
  • Wenn Sie sicherstellen wollen, dass die von Ihnen angeordnete Auflage erfüllt wird, sollten Sie einen Testamentsvollstrecker als Vollzugsberechtigten einsetzen, der den Vollzug der Auflage überwacht oder gegebenenfalls die Auflage durchführt. 

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