Einsetzung eines Ersatzerben

  • Für den Fall, dass ein Erbe vor oder nach Eintritt des Erbfalls wegfällt, können Sie in Ihrer Verfügung von Todes wegen einen Ersatzerben, also einen anderen Erben einsetzen.
  • Mit der Anordnung einer Ersatzerbschaft in Ihrer Verfügung von Todes wegen verhindern Sie in erster Linie den Eintritt der gesetzlichen Erbfolge, deren Folgen von Ihnen unter Umständen nicht gewünscht sind.
  • Mit der Anordnung einer Ersatzerbschaft können Sie auch die sogenannte Anwachsung verhindern, die bei mehreren eingesetzten Erben eintreten kann. Haben Sie nämlich als Erblasser durch Verfügung von Todes wegen mehrere Personen in der Weise zu Miterben berufen, dass sie die gesetzliche Erbfolge ganz ausschließen und fällt einer der eingesetzten Miterben vor oder nach dem Erbfall weg, dann wächst, sofern Sie nichts anderes bestimmt haben, der Anteil des Weggefallenen den übrigen Miterben im Verhältnis ihrer Erbteile an; die Miterben erben also einen proportional vergrößerten Erbteil.
  • Achten Sie darauf, dass die Berufung eines Ersatzerben in Ihrer Verfügung von Todes wegen eindeutig zum Ausdruck kommt. Vermeiden Sie möglichst, dass im Streitfall auf gesetzliche Vermutungen oder Auslegungsregeln zurückgegriffen werden muss. 

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