Formelle Anforderungen

Gesetzlich ist für die Vorsorgevollmacht keine besondere Form vorgeschrieben.

Schriftform sinnvoll


Angesichts ihrer Bedeutung sollte die Vorsorgevollmacht schriftlich erteilt werden. Insbesondere wenn Sie wollen, dass die Vollmacht eine Entscheidungsbefugnis gibt zur Einwilligung in Untersuchungen des Gesundheitszustands, eine Heilbehandlung oder einen ärztlichen Eingriff, verbunden mit der begründeten Gefahr, dass Sie als Patient aufgrund der Maßnahme sterben oder einen schweren länger dauernden gesundheitlichen Schaden erleiden, muss sie schriftlich abgefasst sein. Die erlaubten Maßnahmen müssen ausdrücklich beschrieben sein.

Sie können die Vollmacht auch mit Maschine schreiben oder von einer anderen Person schreiben lassen. Auch können Sie sich eines geeigneten Vordrucks bedienen. Aus der Vollmacht müssen aber der Vollmachtgeber und der Bevollmächtigte (möglichst jeweils mit Vornamen und Familiennamen, Geburtsdatum und aktueller Adresse) hervorgehen.

Notarielle Beurkundung


Die notarielle Beurkundung der Vollmacht ist zu empfehlen, wenn sie sich auf größeres Vermögen bezieht. Diese Form kann auch sinnvoll sein, um etwaige Zweifel an der Geschäftsfähigkeit des Vollmachtgebers auszuschließen. Zwingend notwendig ist die notarielle Beurkundung, wenn dem Bevollmächtigten Grundstücksgeschäfte ermöglicht werden sollen.

Mit der notariellen Beurkundung der Vorsorgevollmacht erfolgt auch eine Beratung durch den Notar, was insbesondere bei komplizierten Lebensumständen und Vermögensverhältnissen sowie größeren Vermögenswerten sinnvoll sein kann.

Bankvollmachten


Banken akzeptieren häufig nur Ihre kontoeigenen Bank- und Kontovollmachten. Die Form dieser Vollmachten sollten Sie deshalb mit Ihrer Bank besprechen. Zusätzlich zu einer Generalvollmacht empfiehlt es sich daher, eine Bank- und Kontovollmacht nochmals separat auszustellen.

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